mehr als nur Hobby, wenn es professionell werden soll

Wie in allen Sportarten oder musischen Freizeitgestaltungen ist es einleuchtend: je mehr man übt, desto besser wird man. Nicht umsonst unterscheidet man zwischen Laien, Amateuren und Profis. Es ist gewiss vernünftig, sich auf einige wenige Freizeitbeschäftigungen zu beschränken, diese dafür aber "richtig" durchzuziehen anstatt jeden Tag in der Woche mit anderen Hobbys zu verbringen und jedes davon oberflächlich zu betreiben. Nicht umsonst trainieren so manche Tischtennis- oder Fußballmannschaften drei Mal oder sogar noch häufiger pro Woche. Und auch dies bedeutet nicht gleich, dass jedes Kind sein Hobby zum Beruf machen möchte! Auch nicht jeder Klavierschüler, der täglich übt, spielt mit dem Gedanken Konzertpianist zu werden. Warum also nicht das eigene Kind ein Hobby auf hohem Niveau ausüben lassen? Sie werden vielleicht denken: "Dann bleibt ja viel zu wenig Zeit für die Schule!" Die meisten Eltern stellen jedoch fest - nachdem sie das Trainingspensum ihres Kindes wieder reduziert haben - dass das eigene Kind in der nun freien Zeit gar nicht mehr als vorher für die Schule tut (möglicherweise trödelt es sogar wesentlich mehr herum, da der straff organisierte Zeitplan nun fehlt)! Denn Kinder und Jugendliche brauchen schließlich auch einen Ausgleich zu schulischen Aktivitäten. Obendrein tanzt das Hirn auch noch mit! Ganz recht, dank vieler wissenschaftlicher Untersuchungen hat man mittlerweile festgestellt, dass insbesondere rhythmische Bewegung das Wachstum von Nervenzellen begünstigt. Natürlich sollten die Schulnoten durch vermehrtes Training keinesfalls in den Keller sausen, aber wenn ihr Kind gerne "mehr" trainieren will, probieren sie es aus! Es gibt nichts Schöneres als eine Leidenschaft für etwas zu entwickeln und für etwas zu brennen!
Der Pädagoge sollte hierbei Möglichkeiten finden, Ihrem Kind die Förderung zukommen zu lassen, die es sich wünscht bzw. die seinem Leistungsstand und Talent entsprechen. Manche Schulen bieten spezielle Fördergruppen, Intensiv- oder Leistungsklassen an, für die evtl. eine bestimmte Begabung und Motivation nötig ist. Geschlossene Gruppen, die gemeinsam mehrmals trainieren, sind optimal, das zusätzliche Mittrainieren in anderen Gruppen kann aber auch die Tanzlust Ihres Kindes stillen. Definitiv sollte die Lehrkraft Lösungen vorschlagen und sie sollte ehrlich sein, falls Ihr Kind den Wunsch hegt professioneller Tänzer zu werden. Informiert die Lehrkraft über Risiken, verfügt das Kind überhaupt über die erforderlichen körperlichen Voraussetzungen, an welchen Schwächen könnte es scheitern? Erhalten Sie als Eltern auch Informationen zum Berufsbild Tänzer oder ist ganz einfach alles rosarot und die Lehrkraft hat möglicherweise einfach großes Interesse an Ihrem Geldbeutel, da zusätzlicher Unterricht natürlich auch mehr kostet? Hierbei sind natürlich wieder einmal die Referenzen und bisherigen Erfolge der Lehrkraft mit Schülern ein Anhaltspunkt. Und ein guter Lehrer wird auch nie eine Garantie geben können, aber sollte sich mit den Anforderungen staatlicher Schulen auskennen.
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